Ich war mit dem Eisenzahn in der Brikettfabrik Louise und finde diesen Ort sehr empfehlenswert. Wir hielten uns dort geraume Zeit auf und bannten dabei das eine oder andere auf Chip und Film. An anderer, noch entstehender Stelle wird es dazu, in hoffentlich nicht all zu weiter Ferne, noch mehr geben.
... gab es in dieser circa halbstündigen Sendung. Und die Antworten haben mir sehr gut gefallen. Gegeben hat sie der derzeitige politische Geschäftsführer der Piratenpartei Johannes Ponader.
Am 8. Juni wollen Reizstrom eine neues Album raus bringen. Einen kleinen Teil davon gibt es vorher, jetzt, als kostenlose Probepackung in Form einer EP. Ein längerer Text dazu - KLCK. Downloadmöglichkeiten: bei ionium records - KLICK, im Bandcamp - KLICK, bei archive.org - KLICK.
Wem das gefällt, hier weiter kucken - KLICK.
Sie selber haben ihr Album mit Alternative Rock vertagt, so sei es. Mir fällt eine Schubladisierung schwer. Und beim durchwühlen des Netzes habe ich gesehen, dass es nicht nur mir so geht und viele sich teilweise widersprechende Genres im Gespräch sind. Aber die Schublade ist ja auch unwichtig. Wichtig ist das die Musik passt und das tut sie.
Auf Tying Tiffany bin ich bei youtube gestoßen. Natürlich bei der Suche nach etwas ganz anderem. Das folgende Video war es was ich sah.
Zwei, drei Videos später stand ich auch schon bei meinem Plattendealer im Laden, der mir kurzer Hand das Album in Richtung heimischen Rechner sandte ...
40000 versammelten sich um ein Lied zu singen, unweit von dem Ort wo Breivik dieses als Gehirnwäsche bezeichnete. Ich hoffe er hat es gehört. Ein Mensch der in seinem Wahn 77 andere Menschen, die meisten davon Jugendliche, getötet hat, bezeichnet ein Lied, dass friedliches Zusammenleben und einen vernünftigen Umgang mit der Umwelt zum Thema hat, als Gehirnwäsche. Schade das es bei ihm scheinbar versagt hat.
Der Umgang der Norweger, mit dieser an sich unbegreiflichen Sache namens Breivik, ist, soweit ich das mitbekommen habe, einfach nur souverän und verdient Respekt.
Weil mein Auto sich gerade in der Werkstatt befindet, bin ich derzeit mit dem Pedalrad unterwegs. Das treten bekommt mir ausnehmend gut und ich werde versuchen in nächster Zeit wieder so viel wie möglich auf das Auto zu verzichten. Was schwer wird, da ich beruflich einige Distanzen zu überwinden habe und dabei ne Menge Zeugs von so einigen Kilos mit mir rumzuschleppen habe. Also wird sich das ganze auf die "private" Fortbewegung beschränken.
Was hat Auto und Fahrrad fahren mit der Überschrift zu tun? Nichts. Außer das ich mir, seid dem das Auto weg ist, meinen Kaffee anders mache. Ob das im Zusammenhang mit dem Auto, beziehungsweise mit dem Fahrrad, steht, bezweifel ich mal. Aber man kann ja nicht wissen.
Auf jeden Fall. Der neue Kaffee. Der "neue" Kaffee. Der geht so. Ich nehme einen Teelöffel voll Kaffeepulver. Tue dies in meine Kaffeetasse und schütte heißes Wasser drüber. Bis die Tasse halb voll ist. Nach kurzem umrühren wird der Teelöffel mit einer Fuhre Honig bestückt und dieser in dem halbfertigen Heißgetränk versenkt. Dass ganze schön umgerührt und kurz stehen gelassen. Dann den leerstehenden Rest der Tasse mit Milch aufgefüllt. Und noch mal gerührt. Wenn man's Richtig gemacht hat, schwimmen auch keine Krümel oben auf. Ich find das Ergebnis dieser Art Kaffeezubereitung sehr lecker. Aber ich kenne wenigstens einen Leser dieses Artikels der die Nase rümpfen wird. Nun haben wir den Kaffee aus der Überschrift weg. Bleibt noch der Fusel.
Nach der Kaffezubereitung, genoß ich ihn auch. Nicht den Fusel, sondern den Kaffee. Dabei blätterte ich nebenher durch eine Offlinetotebaumnachrichtenseite. Dort war ein kleines Bild mit Günther Jauch eingefügt. Ich weiß nicht warum mich das Bild von Günther Jauch zum Lesen des dazugehörigen Artikels animierte, aber es tat es. Darin wurde berichtet das Günther Jauch in oder vor irgend einer Talkrunde oder ähnlichem ein Wein serviert wurde und er ihn mit dem Wort Fusel betitelte. Doof nur das es der aus seinen eignen Weinbergen war. Fällt dann unter "kleine Anekdoten zum Schmunzeln" und in die Rubrik "Goldstecker, Megapixel, selbst kompiliert".
Nun haben wir Kaffee und Fusel abgearbeitet. Ich trinke jetzt noch Einen, Kaffee, nicht Fusel, und schwing mich dann wieder auf mein Rad. Noch ein wenig was tun, bis die Sonne untergeht oder so ...
Nach mehreren Jahren Analogabstinenz hat es mich grad wieder. Eine "neue" Kamera und ein Objektiv sind schon eingetroffen. Es ist eine Pentacon Six mit einem 80er Biometar. Meine Dritte und bisher beste. Sie kam gereinigt und überprüft hier an. Alles läuft total smooth. Ich bin total begeistert.
Nun fehlen noch Filme und Chemie. Dazu habe ich die letzten Tage Berge an Seiten gewälzt und bin glaube ich zu einem gutem Ergebnis gekommen. Bevor ich Analog beiseite legte war ich auf HP5 und Rodinal. Diesmal werde ich mehr in Farbe machen. Der FUJI Pro 400 H und das Tetenal C-41 Negativ-Kit sind meine Favoriten geworden. Jetzt steht nur noch ein Gossen Digisix und ein Epson Perfection V600 auf der Shoppingliste und dann kann es los gehen.